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Zahllose Brücken, reizvolle Landschaften und historische Stadtkerne.

Kirchplatz Neviges (Aktivität)

Kirchplatz
42553 Velbert-Neviges

Geo-Koordinaten:
51.31212379999999, 7.0885988

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Übersichtskarte von Kirchplatz Neviges - Kirchplatz, 42553 Velbert-Neviges

Historische Fachwerk- und Schieferhäuser bilden in Form eines Rundlings den Kirchplatz.

Architektonisches Kleinod

Der Kirchplatz rund um die evangelische Stadtkirche ist von historischen Fachwerk- und Schieferhäusern aus dem 18. Jh. umgeben und bildet den Kern der Nevigeser Altstadt.

Die Häuser tragen Namen wie z.B. "Im Hagedorn", "In der Turteltaube", "Oben am Kax", "Neue Offering" oder "Oberste Klause" und umrahmen die Kirche in Form eines nur noch selten so vollständig erhaltenen Rundlings.

Von der "capella" zur Stadtkirche
bereits 1220 wird für Neviges eine Kirche erwähnt, capella genannt. 1317 gab es einen Pfarrer, was auf eine Pfarrkirche zu dieser Zeit schließen lässt. Als deren Patronin ist 1371 St. Margarete bezeugt.

Mit der Verbreitung der Reformation wird ab 1571 in der Kirche der evangelisch-reformierte Gottesdienst eingeführt und das Patrozinium von den Reformisten aus St. Johann den Täufer übertragen.

Der Vorgängerbau der heutigen Stadtkirche besaß neben einem Haupt- noch zwei Seitenschiffe; vom Chor bis zum Turm maß der Bau 27,60 m. Von diesem spätgotischen Kirchenbau (Ende 14.Jh.) ist der gotische Chor im Osten noch erhalten, während der dreigeschossige Turm mit geschweifter Haube 1697 neu errichtet wurde.

1740 bis 1744 musste das baufällige Langhaus grundlegend erneuert werden, wobei Chor und Nordwand ganz erhalten blieben.

Bemerkenswerte Ausstattung
So entstand im Inneren der heute noch vorhandene Raum in der Form einer reformierten Predigtkirche: Ein rechteckiger Saal mit überputztem hölzernen Tonnengewölbe und dreiseitiger Empore. Im Chor erhebt sich eine Rokokokanzel (19. Jh.) -freistehend auf einer gedrehten hölzernen Säule. Auf der Rückseite besitzt die Treppe ein kunstvoll geschnitztes Geländer. Der fast zierliche sechsseitige Kanzelkorb wird überragt von einem übergroßen, an der Decke aufgehängten Schalldeckel, geschmückt mit reichem Schnitzwerk und bekrönt mit einer Engelsfigur.

Auf der linken Seite sind noch die Reste des so genannten "Herrenchörchen" zu erkennen, vor dem früher eine Orgel aufgestellt war.

Die heutige Kreienbrink-Orgel auf der westlichen Empore wurde 1983 in barockem Erscheinungsbild eingebaut. Das Gestühl aus dem 10. Jh. Weist als Besonderheit die eingeschnitzten Familien- bzw. Hausnamen der damaligen Sitzplatzinhaber auf.

Ehemalige Grablege
die Kirche war bis 1666 auch die Grablege der Hardenberger Herrscherfamilie, deren Angehörige in vier Grabstellen im Chor und in einer Gruft unter der ehemaligen Sakristei auf der Südseite beigesetzt wurden.

Rund um die Kirche lag bis Mitte des 19. Jh. Der Friedhof der reformierten Gemeinde. Davon zeugen heute noch die alten, an der äußeren Kirchenwand aufgestellten Grabsteine.

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