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Zahllose Brücken, reizvolle Landschaften und historische Stadtkerne.

Naturschutzgebiete

Aprather Mühlenteich

Naturschutzgebiet Aprath Blick auf den See

Erleben Sie das Naturschutzgebiet Aprather Mühlenteich. Der mächtige Fluss-Ampfer, Schilf, Rohrkolben und das Mädesüß sind typisch für die sumpfige Röhrichtzone. Im Teich leben neben zahlreichen Kleinfischen vor allem Larven von Libellen, Wasserkäfern und Muscheln. Im Frühjahr beleben Kröten, Frösche und Molche das Teichleben. Am späten Abend können Sie mit etwas Glück Wasserfledermäuse bei ihrem Flugmanövern beobachten. Eine Rast am Mühlenteich mit der geschützten Fauna und Flora ist ein absolutes Muss. Genießen Sie den Blick von der Außenterrasse des Restaurants „Aprather Mühle“ auf den Mühlenteich und das angrenzende Mühlengebäude. Und vielleicht haben Sie etwas Glück, das Krötenkonzert mit zu erleben.

Steinbruch Schlupkothen

Blick auf See Naturschutzgebiet Schlupkothen

Zwei Aussichtspunkte bieten ihnen aber gute Einblicke in dieses durch Menschenhand geschaffene Biotop. Der ehemalige Steinbruch Schlupkothen, in dem bis in die 1950er Jahre Kalkstein abgebaut wurde, hat sich über die Jahre mit Grundwasser gefüllt und so einen über 21 Hektar großen See geschaffen. Heute können sie auf dem Grundwassersee viele Wasservögel beobachten, Singvögel brüten in den Gehölzen und Orchideen und andere Pflanzen, die nährstoffarme Böden brauchen, wachsen in den Felsspalten des Steinbruchs. Vor allem der Uhu hat auch diesen Steinbruch zu seinem Revier erklärt. In den Felswänden der aktiven und stillgelegten Kalksteinbrüche in Wülfrath, Wuppertal, Haan und Mettmann brüten bis zu 20 Paare, die jedes Jahr 1 – 3 Junge aufziehen. In der Dämmerung können Sie im Winter die Balzrufe, das namensgebende „Uhu“ hören, und im Sommer die „Zischgeräusche“ der Jungtiere, wenn Sie um Futter betteln. Am Zeittunnel hält der Uhu-Experte der Region, Detlef Regulski, Vorträge zum „niederbergischen Uhu-Projekt“ und anschließender Exkursion zum Bochumer Bruch. Der 1959 stillgelegte Steinbruch Schlupkothen steht unter Naturschutz und darf daher von Menschen selbst nicht betreten werden.

Angertal

Das Naturschutzgebiet Angertal reicht von der östlichen Gemeindegrenze in Heiligenhaus bis nach Ratingen und bietet vielen bedrohten Pflanzen und Tieren Lebensraum. Neben Amphibien, wie Ringelnatter oder Feuersalamander fühlen sich auch seltene Vogelarten wie Eisvogel und Wasseramsel hier heimisch. Damit das so bleibt  darf sich der Wald im Angertal weitestgehend sich selbst überlassen natürlich entwickeln. Umgestürzte Bäume im Wald bieten als so genannte “Biotopbäume” unzähligen Tierarten Unterschlupf und Nahrungsmöglichkeiten. Auenwälder und Hochstaudenfluren markieren den Übergang zu feuchten und Wiesen, die vor allem in den Frühjahrsmonaten blütenreich sind. Das Gebiet wurde 1999 unter Naturschutz gestellt und hat eine Gesamtfläche von etwa 387,48 ha.

Vogelsangbachtal

Das Vogelsangbachtal besticht durch seine eindrucksvolle Landschaft und Artenvielfalt und lädt zum Wandern und zum Verweilen ein. Die ca. 158,87 ha. große Fläche des Naturschutzgebietes beginnt westlich des Abtskücher Stauteiches und umfasst die Talsohle des Vogelsangbachs (auch Rinderbach genannt) auf einer Länge von ungefähr 3 km. Die naturnahe Quelle des Vogelsangbachs mit seinen Hang- und Auenwäldern ist aufgrund seiner Quellfluren und seltenen Pflanzenarten als Naturdenkmal ausgewiesen. Der mäandrierende Vogelsangbach wird zum Teil von Eschen, Erlen, Eichen und Hainbuchen begleitet und durchfließt dabei die bis zu 50 Meter breite, flache Talsohle des Vogelsangbachtals.Im Naturschutzgebiet kommen insgesamt 342 höhere Pflanzenarten vor, davon sind 19 Arten auf der Roten Liste NRW. Auch zoologisch weist das Gebiet eine hohe Bedeutung für Amphibien und Reptilien auf, die im Gebiet mit insgesamt 10 Arten vertreten sind. Darunter gefährdete Arten, wie die Ringelnatter, der Kammmolch und der Feuersalamander.

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