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Zahllose Brücken, reizvolle Landschaften und historische Stadtkerne.

Bergische Industriekultur – Kalksteinbrüche

Wülfrath liegt im größten Kalksteinabbaugebiet Europas. Mit dem Boom der Stahlindustrie während der Industrialisierung wuchs auch die Nachfrage nach gebranntem Kalk - dem wichtigen Zuschlagstoff bei der Stahlerzeugung. Große Stahlproduzenten wie August Thyssen engagierten sich in Wülfrath. Er betrieb den Steinbruch Schlupkothen. Der angrenzende Bochumer Bruch wurde 1890 vom Bochumer Verein für Bergbau und Gussstahlfabrikation betrieben. Allerdings waren diese Kalksteinvorkommen 1958/59 gänzlich ausgebeutet. Doch in anderen Steinbrüchen, die von den Rheinischen Kalksteinwerken Wülfrath (heute Rheinkalk GmbH) erschlossen wurden, wird bis heute Kalkstein abgebaut. Der aktive Steinbruch Rohdenhaus zählt mit dem Steinbruch Silberberg zu den größten Kalksteinbrüchen Deutschlands.

Die stillgelegten Wülfrather Steinbrüche lassen sich z. T. auf Rad- und Wanderwegen erkunden. Sie bieten eine faszinierende Kulisse mit alten Industrieanlagen (Schrägaufzügen, Brechern und anderen Werksanlagen), blauen Wasserflächen und schroffen Felskanten, die sich die Natur allmählich zurückerobert. Rad- und Wanderfreunde können sich auf die große Kalktour begeben, die ca. 32 km lang ist und die Steinbrüche Prangenhaus, Rohdenhaus, den renaturierten Klärschlammteich Eigner Bach, den Steinbruch Schlupkothen und den Bochumer Bruch mit dem Zeittunnel verbindet. Dieser Weg lässt sich auch auf 4 kleineren Kalktouren von 2 bis 9 km Länge erwandern.
Die Wander- und Freizeitkarte „Wülfrath erleben“ wird für 9,80 € im Museumsshop des Zeittunnels angeboten.